Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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R. Eine wichtige Entdeckung.

Kaum war der erſchrockene Pächter von Ches⸗ nuthill mit ſeinem Reitknecht fort, als ſich die Heide⸗ ſchenke mit heimkehrenden Landleuten, Städtern, Ma⸗ troſen und anderem Volk überfüllte, um dem vielbe⸗ dauerten Dunfoore und Sohn ein nationales Todten⸗ opfer zu bringen, und die Räume hallten wider vom Geklapper der Holzſchuhe und der Kampfprügel. Ein großer Theil der Volksmenge gedachte ſo lange aus⸗ zuharren, bis die beiden Leichen, nach dem mildernden Urtheilsſpruch, vom Galgen genommen und nach Dun⸗ foore's ehemaliger Wohnung gebracht werden ſollten, um ſie feierlich zu begleiten. Dieſe Ceremonie durfte jedoch nicht vor Sonnenuntergang ſtatt finden. Wo⸗ mit hätte man bis zu dieſer ſpäten Stunde die Zeit beſſer hinbringen können, als mit Trinken, des Irlän⸗ ders Lieblingsbeſchäftigung? Den getauften Fäſſern der Mutter Pepph wurde noch einmal hart zugeſetzt und Dunfoore's Andenken manche flüſſige Lobrede ge⸗ halten.

Mitten im Gewühl erblickte Peppy den Pater OKelly, eilte auf ihn zu, küßte mit naſſem Auge den Zipfel ſeines Rocks und ſagte:„Gerade an Euch dachte meine Seele, hochwürdiger Herr; denn ſie ver⸗ langt ſehr, ſich mit Euch zu berathen über eine hoch⸗ wichtige Sache.“

„Was begehrſt Du von mir, Peppy, Leben?“ fragte der Prieſter freundlich.