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Jungen, der unſrer guten Sache noch hätte förder⸗ lich ſein können.— Lebt wohl, Landsleute! Vergeßt Samuel Dunfoore nicht, der Euch ſtets liebte, dem Irlands Wohl über Alles ging! Haltet feſt am Va⸗ terlande, wie ich gethan. Ihm ſchlägt die Stunde der Erlöſung über kurz oder lang, wie heute mir. Wen⸗ det auch dem edlen Hauſe O'Donnel Eure Liebe zu. Alle ODonnel ſind ächte Erins⸗Söhne. Irland und O'Donnel für immer!— Du aber, mein wackrer Pat, Herzenskleinod!“ wandte er ſich jetzt an ſeinen Sohn,„bedenke, daß ſich's für Irland leicht ſtirbt! Es iſt ein ſüßer Tod für's Vaterland zu ſterben, ſei's in der Schlacht, ſei's am unglücklichen Baum. — Keine Miene verrathe unſern Feinden, daß Du einen Augenblick bereueſt, für Erins Wohl gekämpft zu haben. Ich habe länger gelebt als Du, und weiß, daß nichts am Leben iſt. Befeure durch einen muthi⸗ gen Tod Deine Freunde. Die Heiligen ſtrecken ſchon die Hände nach uns aus, uns zu empfangen. Es iſt nur eine kurze Trennung, Pat, Juwel; in wenigen Augenblicken ſind wir wieder zuſammen.“ Zetzt tra⸗ ten die beiden ältern Söhne Samuels mit ihren laut⸗ weinenden Kindern hinzu, damit ſie der Greis ſegne.
„Meinen beſten Segen auf Euch, füße Lieblinge! Gott und alle Heiligen mit Euch!“ ſagte er die Hände auf ihre Häupter legend. Dann fuhr er wie begei⸗ ſtert empor und rief mit lauter Stimme:„Ich ſegne Euch Alle! Ich ſegne Dich, grünes Erin! Ich ſegne Dich, Lewis O'Donnel, den mein Auge nicht ſehen darf! Gott mit Euch Allen! Wir ſterben für Euch!“
Der Pater Auguſtin ſchloß den Sprecher in die Arme und drückte ihn weinend an die Bruſt. Es war ein herzbrechender Anblick, die beiden hochbetagten
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