Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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zum Glück hatte Peppy darüber das tiefſte Schweigen bewahrt.

Zwar von Soldaten umringt, jedoch nur mühſam geſchützt gegen die Steinwürfe und eine Fluth ſchreck⸗ licher Verwünſchungen von Seiten der andrängenden Menge, ſtieg jetzt eine unheimliche Geſtalt, der Hen⸗ ker, in ſeinem, ihn als den Auswurf der Menſchen bezeichnenden zweifarbigen Gewande aus dem letzten Wagen. Scheu, doch zugleich mit dem Blicke des reißenden Thieres, das die blutige Atzung wittert, blickte der Verworfene mit Mordſucht und beſtialiſchem Stumpfſinn auf die ihn umgebende Verſammlung. Es war Keiner darunter, der nicht gewußt hätte, daß der fürchterliche Menſch, einſt ſelbſt ein verruchter Mörder und Straßenräuber, das Lebeu unter der grauſigen Bedingung als Geſchenk erhalten hatte, das an Andern zu vollziehen, wozu er ſelbſt verur⸗ theilt war.

Als die Vorrichtungen zur blutigen Arbeit getrof⸗ fen waren, verließ auch der Highſherif mit ſeinen Aſſiſtenten den Wagen. Ihre Begrüßung war zwar nicht viel beſſer als die, welche der Henker erfahren hatte; ſie ließen ſich jedoch dadurch nicht abhalten, mit wenigen Worten, kraft ihres Amtes, die Delin⸗ quenten dem Nachrichter zu übergeben.

Zetzt trat eine kurze drückende Stille ein; die Menge erwartete, daß Dunfoore einige Worte ſpre⸗ chen werde, und ſie täuſchte ſich nicht. Er erhob ſeine Geſtalt, ſo daß ſein kahler Scheitel über alles Volk hinwegragte und ſprach feierlich.„Gott mit Irland und ſeinen Kindern! Lieblinge, ich ſterbe heute für unſer Vaterland. Ich kann ihm durch nichts wei⸗ ter nützen. Ich wäre vielleicht morgen ohnedies ge⸗ ſtorben. Nicht mich bedauert, ſondern meinen armen