Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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Lord Kildare's Yeomanry, verriethen nur zu deutlich, daß die freundliche Sonne hier irgend eine der ent⸗ ſetzlichſten Scenen beleuchten ſollte, die der böſe Dä⸗ mon, dem Irland verfallen, über das blühende In⸗ ſelreich ſo oft heraufbeſchwor. Da indeſſen beim Trauermahle ſo gut wie bei Freudengelagen der Ir⸗ länder den Whisky, den Porter oder wenigſtens ſein aus Tannenzapfen gebrautes Bier als ein durchaus nöthiges Bedürfniß zu betrachten geneigt iſt, und der frühe Ritt in der Kühle des Morgens Manchem eine Stärkung nöthig machte, ſo war Mutter Peppy, ob⸗ gleich ſie außer ihren Kindern und Enkeln noch durch einige friſche Gevatterinnen unterſtützt wurde, kaum im Stande, die ſich mit jeder Stunde mehrende An⸗ zahl der Gäſte zu befriedigen.

Je weniger die Alte eine Gelegenheit zum Ver⸗ dienſt ungenützt vorübergehen ließ, deſto eifriger be⸗ rechnete ſie mit jedem neuen Kruge, den ſie aus⸗ ſchenkte, wie ſtark ihre Einnahme eigentlich geweſen ſein würde, wenn nicht die Fäſſer allmählig leer würden.

„Noch eine Pinte, Peppy, Süße!“ rief hier eine

rauhe Stimme.„Mehr Porter hierher, Mutter Peppy, Juwel!“ dort eine andere.„Gleich ein Gallon vom Beſten, Mutter, Honigherz!“ jauchzte ein kecker Burſche, und ein ganzer Chor junger Männer brüllte ihm nach und ſchlug dazu mit den gewaltigen Knitteln an einander.

„Ich würde Dir durch einen Kuß für Deine ſchnellen Dienſte danken, treffliche Goldſeele! wenn nicht der Liebe Tändelei Sünde wäre an dem Tage, an welchem der bravſte Mann unter der Sonne hier ſeinen letzten Gang thut,“ ſagte ein praller Junge,

die Hand der hübſchen Dirne ergreifend und ihr in's