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Parkwärter werden, oder Ihr werdet zum wortbrüchi⸗ gen Mann an mir, der Euch mehr Dienſte geleiſtet als Henderſon und Hudſon. Ich weiche nicht vom Platze.“
„Und das läßt ſich der Lord Kildare von ſolchem krummbeinigen Auswurf bieten?“ fragte Margaret ironiſch.
„Die Stelle!“ tobte Tim,„oder es wird nicht gut zwiſchen uns.“
„Hündiſcher Bube!“ fuhr der Lord auf;„ich will Dir lehren, wie Du mit mir zu reden haſt! Packe Dich hinaus in den Stall, wohin Du gehörſt! dort werde ich Dir meinen Willen kund thun laſſen.“
„Nein, ich weiche nicht, Ihr löst mir denn Euer Wort, oder werdet zum Schurken an mir,“ raſete der Hausknecht.
„Ich will Dich hinausbringen,“ verſetzte Kildare ebenſo und rief nach ſeiner Hetzpeitſche. Tim wich nicht. Weißer Schaum ſtand vor ſeinem zähnefletſchen⸗ den Munde, die Haare ſeines Bartes und Hauptes ſträubten ſich ſeltſam, ſeine Augen rollten fürchterlich, unverſtändliche Flüche rollten, wie ferner unheimlicher Donner aus ſeiner heftig arbeitenden Bruſt herauf. Der Lord riß dem Diener die Peitſche aus der Hand und ſchlug den Hausknecht wüthend über den noch wunden Kopf, daß er das Geſicht teufliſch verzerrte vor grimmen Schmerz; aber er ging nicht. Eliſabeth fiel zitternd und weinend ihrem Vater in die Arme, doch er ſtieß ſie zurück und ſchlug von Neuem auf Tim, während er der herbeigeſtrömten Dienerſchaft befahl, das Ungethüm aus dem Schloſſe zu werfen und mit Hunden forzuhetzen. Sein Gebot wurde pünktlich befolgt. Den ſtarken Fäuſten der Diener wich die ſchwache Kraft des kleinen kranken Mannes. Wie


