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daß ich geſtern Förſter in Caſſelborrow geworden bin und in einigen Tagen mit Sack und Pack ab⸗ ziehe. So trink ich denn mit dem neuen Pächter in Chesnuthill, Maſter Henderſon, meinen Freuden⸗ becher.“
Ueber Tims düſtres Geſicht zuckte es wie ein Licht⸗ ſtrahl; in dieſem Augenblick trat Peppy herein. Ihre
Augen leuchteten unheimlich, wie Katzenaugen, bei
Tims Anblick, ihre Lippen bewegten ſich heftig, ihre Hände krümmten ſich wie Vogelkrallen.„Und Du wagſt es noch, hier hereinzutreten, Ungethüm?“ kreiſchte ſie auf.„Du willſt mir noch Trotz bieten, willſt mich höh⸗ nen, Hund! Bobby, Andrew, werft ihn hinaus und ſchlagt ihm die ſchlechten Knochen entzwei! Werft ihn hinaus, Lieblinge, wenn Ihr mich morgen nicht be⸗ graben wollt! Denn ich werde ſterben vor Wuth und Aerger, ſollen meine Augen den unnützen, ſchändlichen Buben noch länger ſehen.“
Alle ſahen verwundert auf die zornſchnaubende, alte Frau; Tim aber zog ſich mit geballten Fäuſten nach der Thüre zu.
„Was ſoll das, Mutter Peppy?“ fragte Hender⸗ ſom„Weshalb wollt Ihr Euern kranken Vetter, dem Ihr ſtets wohlgewogen und zugethan geweſen ſeid, ſo lang' ich Euch kenne, aus dem Hauſe werfen?“
„Das geht mich und Keinen weiter an,“ verſetzte
die Alte mürriſch.„Ich thu' es, weil ich will, und
Niemand hat mich darum zur Rede zu ſetzen.“
„Ich ſag' Euch aber, daß Tim hier bleibt und mein Gaſt iſt!“ rief der Engländer.„Und Ihr alte Vettel, ſollt ihm jetzt gleich von Euerm beſten Poleen
einen Schoppen einſchenken, oder es ſoll Euch ein eng⸗
liſches Donnerwetter über den Hals fahren.“


