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er ſich von ſeinem modernden Strohlager empor und rannte hinaus. Aber ſeine Kleidung war zerfetzt; Haare und Bart, ungebührlich lang gewachſen, bedeck⸗ ten ſein ganzes Geſicht, aus welchem eine fahle Todten⸗ bläſſe geſpenſtiſch leuchtete, und um den noch wunden Kopf flatterten ſchmutzige Lappen, womit er verbunden war. In dieſer Schreckensgeſtalt ſchoß er, wie ein Eber, durch das Haus. Vorn auf der Flur begeg⸗ nete er Henderſon, der, ein Liedchen trällernd, ſich eben in die Stube zurückverfügen wollte. Der neue, fröhliche Pächter prallte beim Anblick des kleinen Scheu⸗ ſals zurück.„Wie?“ rief er,„Tim, biſt Du es wirk⸗ lich? Ich hörte vorhin, Du lägeſt noch krank auf einem Ohre. Kaum kenn' ich Dich, Burſche. Weißt Du ſchon, daß ich Pächter in Chesnuthill geworden bin? Na, ich habe Dir auch etwas zu verdanken, ohne daß Du's weißt, kleine Seele, und da Du wieder auf den Beinen biſt, ſo ſoll Dir Deine Muhme auf meine Koſten ein Glas von Euerm beſten Lebenswaſſer ein⸗ ſchenken, das außerdem doch nicht an Dich kommt, alter Junge.“
„Laßt mich, Maſter Henderſon, laßt mich!“ knirſchte Tim.„Ich habe einen Weg vor und keine Zeit zu verlieren.“
„Du ſollſt aber erſt mit mir trinken. Das Wet⸗ ter iſt rauh und ſtürmiſch, und Du kannſt nach Dei⸗ nem Unfalle, von dem ich wohl vernommen, etwas Kraft vertragen.“ Und ohne ſich irre machen zu laſſen, zog er den ſich ſträubenden Hausknecht in die Stube. Dort fielen Tims Augen ſogleich auf den ſchwerbe⸗ rauſchten Shaun Donnough, der ihm ein luſtiges: „Gott tröſte Dich, Tim, Kleinod!“ entgegen grunzte, —„Komm' zu mir, ſüßer Junge,“ fuhr der Wild⸗ hüter fort,„und thu' mir Beſcheid; Du mußt wiſſen,


