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24. Cims Lohn.
Tims Flucht machte indeſſen jeglicher fernern Demonſtration ein Ende. Mir flammenden Blicken, voll Wuth und Verachtung, mit racheſchäumendem, flücheſtammelndem Munde ſtürzte er hinaus über das Moor nach Lindſayhall zu. Dort langte er wie ein gehetztes Wild an und rannte in das alte Schloß. Ohne ſich von dem über das grauſige Ausſehen des kleinen Menſchen erſchreckten Kammerdiener aufhalten zu laſſen, ſtürmte er in den Speiſeſaal, wo ſich der Lord mit ſeinen Hausgenoſſen eben bei Tafel befand.
Es ging hier etwas einſilbig und verdrießlich zu; denn Miß Anna Reil, welche Kildare, Margarets Einflüſterungen endlich nachgebend, nach Rougheleigh gebracht hatte, war an dieſem Morgen plötzlich und ohne vorher um die Erlaubniß angefragt zu haben, wieder in Lindſayhall erſchienen, um den Poſten, von welchem ſie die neidiſche Nebenbuhlerin vertrieben, wie⸗ der mit Gewalt einzunehmen. Eigentlich lag der ſchlauen Margaret weniger daran, die ältere Freundin des Gebieters aus deſſen Herzen zu verdrängen, als vielmehr ſich eine läſtige Aufpaſſerin und Verrätherin ihres Verhältniſſes mit Lord Werford vom Halſe zu ſchaffen. So lange der tapfere Obriſt in der Heide⸗ ſchenke darnieder lag, hatte ſie ihm unter mancherlei Vorwänden zuweilen einen Beſuch abſtatten können, ohne irgend Jemandem verdächtig zu werden; nun, wo ſie hoffen durfte, ihn bald wieder im Schloſſe zu empfangen und gleichſam unter des Lords und Miß


