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ſonſt ſtutzig. Wir müſſen ihn fein und liſtig kirren, daß er keine Witterung von unſerm Plane hat, ſonſt bricht er uns durch die Garne. Ich kenne ihn von ſonſt her, als wenn er mein Bruder wäre, und weiß ge⸗ nau, wie er behandelt werden muß. Sie thun am beſten, Mylord, den Lord Werford und deſſen pfiffi⸗ gen Kammerdiener Henderſon zu beſtimmen, daß ſie unſere Rollen übernehmen. Henderſon muß den Mi⸗ chaul überreden, Dienſte bei ſeinem Herrn zu nehmen, und der Lord muß dem Burſchen goldene Berge vor⸗ malen, bis er gebeichtet hat. Henderſon iſt ein ganz durchtriebener Kerl und beſchwatzt für eine gute Beloh⸗ nung einen Engel zur Sünde.“
„Nun, wir wollen ihm das Maul ſchon ſchmie⸗ ren,“ lächelte Kildare.„Alles iſt gut ausgedacht; Du biſt ein Prachtjunge, James, und Dein Schade iſt's auch nicht, mir ſtets ſo gute Rathſchläge zu geben; das weißt Du ja.“—
Und noch an demſelben Tage ging eine Einla⸗ dung an den tapfern Obriſten ab.
„Ich hatte Ihnen ohnedies einen Beſuch zugedacht, Mylord Kildare,“ ſagte derſelbe am folgenden Tage, in das düſtre Wohnzimmer des alten Schloſſes zu Lindſayhall eintretend,„denn ich halte es für meine Pflicht, Sie in Kenntniß zu ſetzen, daß ich mich mit dem Baronet O'Donnel allernächſtens ſchlagen werde. Ich bin das ihm, der in einer allgemeinen Achtung, nicht nur beim Volke, ſondern auch bei meinen Offi⸗ zieren ſteht, nicht minder ſchuldig, als meiner Ehre. Die Ruhe iſt in der ganzen Gegend wieder herge⸗ ſtellt; wir haben nichts zu fürchten, was ſchnell meine Dienſtfunktionen in Anſpruch nähme, und ſo ſoll mich denn nichts abhalten, meinem Gegner zu beweiſen, daß
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