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die Schlüſſel, eilte raſch hinab und öffnete das Gefängniß.
Dunfoore's hagre Greiſengeſtalt erhob ſich langſam vom Stroh, während ſein Sohn ruhig fortſchlief.
„Nein, Gottlob! ſie ſind noch da!“ rief der Lord mit einer teufliſchen Freude.„Nun, ihr zwei Hunde ſollt mir für die Entwiſchten büßen!“ Und die Thür wieder zuſchlagend, ergriff er Morries' Arm und ſagte frohlockend:„Wir ſind in voriger Nacht noch gerade zur rechten Zeit gekommen! Wir haben die Schurken verſtört, und die beſten Vögel haben ſie uns im wohl⸗ verwahrten Neſte ſitzen laſſen. Na, wart' nur, die ſollen die Suppe nun auseſſen! Die Freude iſt Dir verſalzen, mein Pathchen. Denn nichts iſt gewiſſer, als daß dieſe neue Schurkerei von Lewis O Donnel ausgeht.“
„Ich habe dieſelbe Vermuthung, Mylord, daß der Baronet die Hand dabei im Spiele hat, und eine
Ahnung davon flog mich ſchon in der verwichenen
Nacht an. Ich weiß, er liebt den alten Dunfvore ſehr, und er hatte ja auch, wie ich erfahren, Miß Eliſabeth geſtimmt, daß ſie bei Ihnen um Gnade für die Ver⸗ brecher flehen mußte.“ Weiter erlaubte ſich Morries nicht, ſeinen Vermuthungen, daß auch Miß Eliſabeth um die Befreiung der Gefangenen gewußt, Worte zu geben; denn er war ſchlau und eigennützig und ver⸗ darb es nicht gern mit einer Partei; auch war er der Tochter des Hauſes wirklich ſehr ergeben, als daß er es hätte über ſich gewinnen können, ihr durch das Lautwerden ſeiner wahrſcheinlichen Vermuthungen Un⸗ annehmlichkeiten zu bereiten.
„Ja, ja!“ rief der Lord, ſich vergnügt die Hände reibend,„da es mit der Landung der Franzo⸗ ſen nichts war, ſo wollte mein lieber Pathe dieſe Nacht,
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