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hoch auf vom Sitze und ergriff Morries' Arm krampf⸗ haft. Dieſer war eingeſchlummert und ſchreckte nun ſeinerſeits auch heftig empor. Die Pferde ſcheueten, der Kutſcher wimmerte mit angſtgepreßter Stimme ein Stoßſeufzerlein und der Diener, der vorn beim Kut⸗ ſcher ſaß, war mit einem Satz vom Bock im Wagen, ohne die Erde berührt zu haben.
„Um Gotteswillen, was giebt's?“ fragte James halblaut.
„Die Kuh!“ ſtöhnte der Lord.
„Die Kuh!“ wisperte der Diener und kauerte ſich im Wagen nieder, um nur nichts mehr zu ſehen, und der Kutſcher perorirte:„Alle guten Geiſter loben Gott den Herrn!“
Wirklich verſchwand, ſo viel in der Nacht zu er⸗ kennen war, eine einer Kuh ähnliche Thiergeſtalt hin⸗ ter den Büſchen.
Morries war noch der Beherzteſte, und ſeinen Vorſtellungen gelang es endlich, den Kutſcher zum Weiterfahren zu vermögen. Der Lord zitterte am ganzen Leibe und ſchien keines Wortes fähig. So langten ſie am Schloſſe an. Nur in Morries' Be⸗ gleitung war der Diener aus dem Wagen zu brin⸗ gen, um am Thore zu läuten. Zu ihrem Erſtaunen fanden ſie es auf, ebenſo die Hausthür. Nirgend war eine menſchliche Spur zu entdecken; die Bedien⸗ tenſtube zu ebener Erde leer mit weitaufgeſperrter Thüre. Die beiden Männer beſchloſſen ſchnell, dem Lord nichts von dieſer Entdeckung zu ſagen, um ihn nicht in noch größern Schrecken zu ſetzen; ſie ſchlugen Feuer, zündeten ein Licht an, eilten damit hinaus und hoben den von Fieberfroſt geſchüttelten Mann aus dem Wagen. Der Diener ging mit dem Lichte voran, um zu leuchten; Morries führte den zitternden


