Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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ſeinem überhand nehmenden Unwohlſein bei der Gen⸗ try, übertrug das Commando dem erſten Offizier, leerte ſchnell noch ein Glas heißen Punſch, ließ ſich in ſeine Pelze hüllen und in den Wagen heben und fuhr an ſeines getreuen Morries Seite von dannen.

4. geſpenſterſpuß.

Die Nacht war düſter und ſtürmiſch, zerriſſene Wolken flatterten über den matt leuchtenden Halbmond und warfen Regen und Schnee zugleich. Die Föhren des Gebirges ſtöhnten ſchauerlich, vom mächtigen Fit⸗ tig des Sturmes gepeitſcht. Die Fahrt konnte wegen des ſchlechten unſichern Weges nur langſam gehen. Die ſpärliche Unterhaltung drehte ſich um die Geſpen⸗ ſtergeſchichte. So waren ſie über den Bergrücken ge⸗ kommen, und ſchneller rollte der Wagen dem Parke zu. Als ſie an der Umzäunung deſſelben vorüber fuh⸗ ren, warf der Lord einen ſcheuen Blick nach dem Mo⸗ nument auf dem Hügel, das aus der Nacht der Bäume unheimlich hervorſchimmerte; ein unwillkürli⸗ cher Schauer rieſelte durch ſeine Gebeine. Da bog der Weg in den Park hinein nach dem alten Schloſſe zu, das auf der entgegengeſetzten Seite lag und jetzt Lord Kildare's Wohnung war, und der Wagen fuhr kaum hörbar über die Fichtennadeln, womit der Weg dick beſäet war, und kaum ſichtbar durch das hohe Holz. Plötzlich zuckte der Lord jach zuſammen, ſchnellte