trink' erſt einmal, kühner Kaper; die Neuigkeit iſt ſchon des vollen Bechers werth. Leer' ihn auf Erfolg des Unternebmens, auf guten Wind und ſtilles Wet⸗ ter, John! auf der Feinde Feigheit und auf das Glück der Kinder Erins! Doch was weißt Du weiter von der Flotte, wie ſtark iſt ſie, und wie viel Linien⸗ ſchiffe ſind dabei?“
„Ich denke, Alles ſoll gut gehen,“ fuhr der See⸗
mann fort, als er das Glas ſchmunzelnd gegen das
Licht gehalten und dann auf einen Zug, um den vie⸗ len guten Wünſchen O Donnels vollkommen Genüge zu leiſten, ausgeleert hatte.„Ein alter Seemann, der ſich ſchon oft herausgewagt, und den die Engländer von Indien her kennen, hat ſeine Flagge am Bord des Trident aufgehißt. An Schiffen erſter Größe fehlt es der Flotte nicht. Es iſt zwar nicht zu läugnen, daß der Franzmann nimmer aufkommt gegen den bri⸗ tiſchen Schiffer, der den Leuten jenſeits des Kanals ſchon ſo oft das Weiße im Auge gezeigt hat, daß ſie nicht vor einer Flagge Reſpekt haben ſollten, die in allen Meeren ſo frei und ruhig ſegelt, wie der ſtolze Schwan auf den amerikaniſchen Landſeen. Ich denke aber, Evans, der einäugige Freibeuter, wird in Dublin und hier an den Küſten, ſo gut wie Parker auf der Flotte zu Spithead und Portsmouth, während dem für Arbeit ſorgen, ſo daß ſie hüben kein einziges, oder doch nur ſpärliche Segel aufziehen, die wenigen im Hafen hier abgerechnet, bevor das Werk gethan iſt. Und das Elend in den Provinzen und der Uebermuth der Behörden und Grundbeſitzer, Herr, und Gott für uns und die gerechte Sache, iſt das nicht voller Wind in unſere Segel?“
„Das legt allerdings viel in die Wage zu unſern Gunſten. Ich vertraue feſt darauf und freue mich


