auch Euerer Zuverſicht. Doch was ſprichſt Du da von Evans O'Neil in Dublin, von des Hochbvots⸗ manns Parkers Bemühung auf der Flotte zu Ports⸗ mouth und Spithead? Sind's leere Worte, oder giebt's noch ein anderes Geheimniß außer dem mei⸗ nigen?“ „Sie zu Lande, Sir Lewis, jene Verwegenen zur See! Keiner kommt dem Andern in den Weg. Laſ⸗ ſen Sie ſie ruhig gewähren, Sir. Zwei Wege ſtehen Jenen nur offen, Sieg oder Tod. Erringen ſie den erſten, ſo wird's uns nutzen und frommen. Der letz⸗ tere befreit ſie von allen Mühſeligkeiten des Lebens und ſchadet uns hier nicht einmal ſo viel, als der Werth eines Stücks alten Segelgarns. Evans hat, . ſo wie ich höre, noch einen kleinen Nebenplan. Er will den Feind in der eigenen Höhle überfallen und z Bahn machen auf dem Wege zur Hauptſtadt.“ „Ich will nicht hoffen, daß irgend Einer von Euch „
auf Mord, auf feigen Meuchelmord ſinnt!“ fiel O'Donnel dem Seemann in die Rede.
„Ich weiß nicht genau, Sir, was Evans in Du⸗ blin aufs Korn genommen, ſeit er ſich aus den Klüf⸗ ten der Teufelsmauer gerettet. Das Land iſt mein 6 Element nicht. Im Hafen hört meine Arbeit gewöhn⸗ lich auf. Haben Sie mir noch etwas zu ſagen, Sir Lewis, ſo bitt' ich ſchnell darum. Wind und Wetter ſind gut. Ich muß in See gehen, denn ich habe dem franzöſiſchen Herrn, der im Sommer bei Ihnen war, verſprochen, ſein Schiff den übrigen voran zu lootſen, ſo daß er der Erſte von Allen den Fuß ans Land ſetzt.“—
„Geh' mit Gott, mein ehrlicher Boyle, und be⸗ halte Dein Geheimniß. Führe unſere Freunde ſicher durch Klippen ans iriſche Geſtade. Vor Allen aber


