Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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Auf Ihre Beleidigungen, Mylord, meine Ant⸗ wort nachher! entgegnete O'Donnel, ſeines Unwillens nicht länger Meiſter.Doch jetzt, ich bitte Sie darum, machen Sie Platz für die Dame, welche nur in mei⸗ ner Begleitung vor den Vater tritt.

Sir Lewis iſt über jeden Verdacht erhaben, My⸗ lord, ſagte Eliſabeth mit feſter Stimme, dem Obri⸗ ſten einen Schritt näher tretend.Nur ſo viel halte ich nöthig, den ſo kriegeriſch blickenden Herren zu er⸗ zählen, daß der Baronet unterwegs, als er auf die erſte Kunde von dem uns betroffenen Unglück hierher zu eilen im Begriff war, durch Zufall meinen Aufent⸗ haltsort erfuhr. Und jetzt bitte ich, und hoffentlich nicht vergebens, ſetzte ſie mit einem faſt befehlenden Blick auf den Obriſten hinzu,uns nicht ferner abzu⸗ halten, den Vater von unſerer Abweſenheit in Kennt⸗ niß zu ſetzen.

Lord Wexford, wohl einſehend, daß er die Pflich⸗ ten des Anſtandes nicht verletzen dürfe, verneigte ſich gegen die Dame mit gezwungener Freundlichkeit und erklärte höflich, daß er jeden ihrer Wünſche als Befehl anzunehmen gewohnt ſei. Dann drehte er ſich raſch um, jedoch nicht, ohne einen vielfagenden Blick auf O'Donnel geworfen zu haben.

Die Scene im Parkhauſe, wo Lord Kildare die Ankommenden ſchon erwartete, war für alle Theile froſtig, gezwungen und daher in jeder Hinſicht das Gemüth unbehaglich beengend. 5

Ihre edle Tochter, Mylord, ſagte Lewis,iſt die Veranlaſſung, mich alle zwiſchen uns obwaltenden Mißverhältniſſe für jetzt vergeſſen zu laſſen. Ich hoffe ſogar in dem Augenblicke, während ich ſie in Ihre Arme zurückführe, ſo willkommen in dieſem Hauſe zu

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