Qo en eheen,
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Beute durch die Lappen gegangen iſt. Er hätte uns für das ruinirte Schloß büßen ſollen, deſſen Einäſche⸗ rung allein von ihm herrührt.“
„Es iſt durchaus nicht erwieſen, daß Sir O'Don⸗ nel in der Schlucht war,“ erhob der Kapitän Howard grollend die Stimme,„und die Gefangenen, die ich darüber vernahm, leugnen es hartnäckig. Sir Lewis iſt ein Gentleman in jeder Hinſicht, Mylord! und demnach keiner ſolchen Schandthat fähig.“
„Auch wir kennen den Baronet als einen Ehren⸗ mann, Herr Obriſt,“ ſagten einige andere Offiziere; „wir hatten faſt Alle Umgang mit ihm und müſſen daher bis auf Weiteres für ſeine Ehre bürgen.“
„Hört man die Herren,“ rief der Obriſt,„ſo möchte man glauben, der Baronet ſei der Edelmann par excellence. Ich bin jetzt Partei, meine Herren,
und enthalte mich daher fürs Erſte jedes fernern Ur⸗ theils über O'Donnel. Was ich jedoch ſo eben hin⸗ ſichtlich Ihres Umganges und Ihrer nähern Bekannt⸗ ſchaft mit Sir Lewis höre, iſt mir bei der kurzen Zeit, welche das Regiment in der Gegend ſteht, faſt unbe⸗ greiflich, und muß mich um ſo mehr befremden, da es Keinem von Ihnen unbekannt ſein kann, welche Mei⸗ nung Se. Excellenz, der Lord Lieutenant, von jenem unſtätt umherirrenden Manne hegt. Verzeihlicher ſchon finde ich es, wenn Sie, Kapitän Howard, keine böſe Meinung von Ihrem Jugendfreunde haben, deſſen. Ruf. ausgenommen in den untern Volksklaſſen, eben nicht der beſte iſt. Ich bitte indeß jetzt im Allgemeinen, daß die Herren hinfüro aufmerkſamer auf ihren Umgang ſind und überhaupt den Dienſt des Staats nicht über Ihren Jagdzügen und Tafelfreuden vernachläſſigen. Und wenn das Herz auch bricht, Mr. Howard, ver⸗


