Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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Verdrießlich wandte ſich der Lord auf die andre Seite, und Tim ſtand, plötzlich ſehr überflüſſig gewor⸗ den, neben dem Bette und machte ein langes Geſicht. Margaret, die des Lords Stimmung bemerkte, ließ ſogleich ihrem Groll gegen den Hausknecht freien Lauf und befahl ihm, ſich ſogleich zu entfernen und ſich* nie wieder vor ihr ſehen zu laſſen. Sie ſchrie dem Lord zu, dieſen Befehl zu beſtätigen, weil das längere Bleiben des ihr verhaßten, abſcheulichen Menſchen un⸗ fehlbar ihren Tod herbeiführen würde.

Geh, Tim, ſagte der Lord mürriſch,und komm nicht eher wieder, bis ich Dich rufen laſſe.

Der Hausknecht ſchnitt eine ſcheußliche Grimaſſe, drückte ein heiſeres, verzweifeltes Lachen, das ihm ent⸗ fuhr, in die Bruſt hinab, daß es ſchier hohl unt ſchauerlich klang, und verließ die Stube. Draußen knirſchte er mit den Zähnen, ballte die Fauſt und murmelte Flüche. Dann ſchlug er den Weg heim⸗ wärts nach der Heideſchenke ein, um mit Tagesanbruch auf ſeinem Poſten zu ſein.

2. Die heiden Rehenbuhler.

Tim hatte kaum das Feld geräumt, als eine lu⸗ ſtige Fanfare aus kleiner Entfernung die Aufmerkſam⸗ keit des Volks erregte. Alles, was auf den Beinen war, ſtrömte nach der Gegend hin, woher die Töne kamen, und bald ſah man in der mehr 26