Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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porlodern, während man mit der verglimmenden Kohle nur mühſam ein Feuer entzündet, das im langſamen Entſtehen gar leicht wieder zu löſchen iſt.“

„Wer ſeid Ihr, Mann?“ fuhr ODonnel gereizt den Sprecher an.„Ich kenne Euch nicht und ſah Euch nie zuvor in Dunmoore oder deſſen nächſter Um⸗ gebung. Wer giebt Euch das Recht, in ſolchem Tone mit mir zu ſprechen und von Verhältniſſen zu reden, die Euch Euerm Stande nach nur wenig bekannt ſein können?“

„Ich bin ein Mann,“ entgegnete Evans, ſarkaſtiſch lächelnd,„der die Welt ſchon etwas länger kennt, als Ihro Gnaden, ein Mann, der faſt in denſelben Ver⸗ hältniſſen geboren wurde, wie Sie, Sir Lewis, der Sproſſe eines Hauſes, das eben ſo alt, eben ſo edel, eben ſo berühmt iſt, als das der O'Donnel. An mei⸗ ner Wiege ſtand ein Vater, der Herr von Land und Leuten war und ſtolz auf mich, als den einzigen Er⸗ den ſeines Beſitzes, herabſah. Dieſer mein Vater wurde geächtet, vertrieben, ſeiner Güter beraubt und mußte arm und elend im Auslande ſterben. Warum? weil er ſtets Anſtalten traf zur Rettung des Vaterlan⸗ des, wie wir, und niemals drein ſchlug, wie wir, bis es zu ſpät war, wie wir's auch machen werden, wenn wir Ihnen folgen, Sir. Der Erbe des Na⸗ mens, auf den Irland einſt ſtolz war, deſſen Ahnen, mit den O Donnels vereint, dieſe Grafſchaft beherrſcht, ſteht vor Ihnen, Sir Lewis, ein armer, alter Lootſe. Wiſſen Sie nun, wer ich bin?“

„Ja, ich weiß es,“ ſagte der Baronet, tief er⸗ ſchüttert, und ergriff O'Neils Hand, um ſie herzlich zu drücken.„Ich habe Euch in Euerer Jugend recht wohl gekannt, Maſter ONeil; Ihr waret oft bei mei⸗