Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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Hand; ſo weit geht die Verruchtheit, daß ſie ſich nicht einmal mehr des Armes ihrer Creaturen bedienen. Cauth zerſchellte ſich den Kopf an den Wänden und brach unten auf den harten Steinplatten ein Bein. Dort lag ſie wimmernd, bis einige Mägde, in deren Bruſt der Funken des Mitleids noch nicht verloſchen war, ſie aufhoben und in das Hinterhaus trugen. Dort ſtarb ſie in der Nacht einen fürchter⸗ lichen Tod am Brande, der in ihre Wunden geſchla⸗ gen war; denn keine ärztliche Hülfe wurde ihr zu Theil.— „Haben Sie nun genug, mein gnädiger Herr? Wohlan ich glaube es! Zum Schluß nur noch dieſes. Sie verſprachen Hülfe, Rettung; Sie vertröſteten das Volk von einer Woche zur andern. Alle waren ſchlag⸗ fertig, und nie ging Ihr Verſprechen in Erfüllung. An Sie, mein Herr, wagte ſich Niemand; ich war der Mann, den die Unglücklichen beſtürmten. Ich konnte ihnen endlich nichts mehr entgegenſtellen. Bei jeder Schandthat des Lords wurde ihre Wuth größer, unbändiger; der alte Dunfoore ſchürte das Feuer. Sie hatten ihn zum Oberhaupte gewählt. Die Ver⸗ ſtümmelung meiner armen Schwiegermutter reizte mich zum Tigergrimme; ich verlor alle Faſſung und wurde ein Mitglied der Weiß⸗Jungen. Der Abzug der köni⸗ glichen Truppen aus Bantry ſchien uns allen eine treffliche Gelegenheit, und doch wäre vielleicht nichts geſchehen, wenn der an Cauth verübte Mord uns nicht alle in raſende Wuth verſetzt hätte. Es iſt ge⸗ ſchehen, was wir nicht laſſen konnten. Ich ſah mein Unglück voraus, aber ich konnte nicht widerſtehen. Und ſo erkenne ich meine Strafe als eine gerechte an und danke Ihnen dafür.“ „Ich bedaure Dich, armer Junge, ich bedaure