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nichtete Lord Kildare mit einem ſcheußlichen Peitſchen⸗ ſchlag, als die Frau wimmernd bat, ihres Kohlgar⸗ tens zu ſchonen, in welchen ſich der geängſtete Fuchs geflüchtet hatte. Sie wurde krank und elend und konnte die ſchweren Steuern nicht bezahlen; vor acht Tagen
hat ſie des Lords Pächter aus dem Hauſe werfen
laſſen. Sie hat noch zwei unerzogene Kinder, mit de⸗ nen ſie in dieſe Felſenhöhlen gekommen iſt.— Nun tretet Ihr heran, alter Samuel Dunfoore, einſt der treueſte Diener des Hauſes O'Donnel! Auf jener Fuchsjagd wurde ſein Hafer verwüſtet; der Greis war ohne Nahrung für den Winter, er konnte die Steuern nicht bezahlen, da ließ ihn des Lords Pächter nebſt ſeinem Sohne aus der Hütte werfen. Dieſen ehrlichen alten Mann, deſſen Anſehen zu Liebe und Mitleiden auffordert, deſſen Silberhaar die gegründetſten An⸗ ſprüche auf unſer Herz hat, er jagte ihn in die mark⸗ durchbebenden Winterſtürme!— Herr! iſt Ihr Blut noch nicht erſtarrt? Nun ſo hören Sie weiter! Vor⸗ geſtern lief Cauth Murthocks, der Witwe und meiner ehemaligen Nachbarin an der Teufelsmauer, einzige Kuh auf der Heide und graſte; lieber Gott, was wird ſie gefunden haben? Da kommt Shaun Don⸗ nough, der Wildhüter, beſoffen, wie er ſtets iſt, des Wegs daher, ſieht die Kuh für ein Wildpret an und ſchießt ſie todt. Die Frau heult und ſchreit, der freche Waidmann geht lachend von dannen. Cauth rennt nach Lindſayhall, ſie will Miß Eliſabeth ihr Herze⸗ leid klagen; da hält ſie die jüngſte von des Lords Concubinen ab, ſchilt die Frau und verwehrt ihr den Ein⸗ tritt zur Lady. Und als Cauth in Noth und Ver⸗ zweiflung heftig wird, ruft die ſchändliche Margaret den Lord herbei, und beide— beide ſag' ich— werfen die arme Frau die Treppe i eigner


