Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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Daß ſie Gott verdamme, die Schurken, mit ihrem Anführer, der ſich's jetzt bequem macht in Lindſayhall! ſtimmte Dunfvore, die Fauſt nach der Richtung des Schloſſes ballend, ein.

Still, ſtill, meine guten Menſchen! unterbrach O'Donnel die Verwünſchungen ſeiner Begleiter.Stört nicht den Schatten des theuern Mannes, der dort drüben ſchlummert. Ueberlaßt die Rache dem ewigen Gotte, der den Mörder finden wird, wenn es in ſei⸗ nem unerforſchlichen Rathe ſo beſchloſſen iſt. Schweigt jetzt davon! Ihr könntet mich ſonſt wankend machen in dem Vorſatze, die Wiege meiner Kindheit noch ein⸗ mal zu ſehen und einen letzten Blick auf des frommen Vaters Grab zu werfen, das ihm die Mutter unter dem Dome der hohen Linden und Ulmen auf der Höhe des Parks bereitete, wo der Selige ſo gern weilte und ſich ſo glücklich fühlte, wenn ihm Dein Vater gerührt den Dank der einen oder der andern Familie brachte, deren Elend er gelindert oder denen er doch wenigſtens Troſt geſandt hatte. Laßt mich allein gehen, und harret meiner an der Heideſchenke. Mit dieſen Worten gab er den beiden Irländern noch ein Zeichen, den Fahrweg zu verfolgen, während er ſelbſt mit ſchnellen Schritten den Fußweg über die Heide einſchlug.

Düſter und ſchweigend, wie ein unſeliges Geheim⸗ niß, lag die Heide, in die aufqualmenden Nebel ge⸗ hüllt, vor des tiefſinnigen Wandrers Blicken aus⸗ gebreitet, und der bleiche Geiſterblick des Vollmondes ſtreifte ſchwermüthig über die öde Fläche, unfähig, das Geheimniß zu entſchleiern, vielmehr geſchickt, es durch ſtellenweiſe unbedeutende Enthüllungen nur noch unlösbarer mit magiſchen Zauberfäden zu überſtricken. Wirklich war der weiße, glanzloſe Mondſchein auf