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tern begleitet, war er ſtets ſo ſicher durch das Ge⸗ winde dieſer labhrinthiſch ſich kreuzenden Pfade bei Nacht und Nebel gewandert, jene dichten Nebel, die ſich im Frühling und Herbſt in düſtern Maſſen auf dem Moore lagern.
„Nimm mein Pferd, Mic!“ ſagte der Baronet raſch abſteigend, als ſie an jenen Pfad gekommen wa⸗ ren.„Mir ſelbſt unbegreiflich, zieht mich das ein⸗ ſame Moor ebenſo mächtig an, als in früherer Zeit, wo Du oder Dein guter Vater mir mit den Hunden binüberfolgtet. Ich erkenne grade in dieſem Augen⸗ blick im Glanze des aufgehenden Mondes jeden alten Weidenſtumpf, jeden kleinen Hügel, jede Lache, wo Greif oder der luſtige Aladin mir ein Huhn oder eine Ente apportirten. Aber auch den Teich erkenne ich, wo Du, ehrliche Seele, um mir zu dienen, oft bis unter die Arme in Sumpf verſankſt beim Auf⸗ ſtören der Waſſervögel, oder um die Hunde auf die richtige Fährte zu bringen.„Siehſt Du dort unten den hohen Steg zwiſchen den beiden niedergedrückten Weidenbäumen, wo ich in Verfolgung der Fiſchotter — es ſind jetzt zehn Jahre— ſicher ertrunken wäre, wenn Du, damals ſelbſt noch nicht viel ſtärker als ich, mich nicht mit Gefahr Deines Lebens herausge⸗ holt hätteſt! Auch dergleichen vergeſſe ich nimmer, mein treuer Dahna!“
„Zehn Leben für Sie, theuerſter Sir, wenn ich ſie hätte!“ unterbrach ihn des Parkwärters Sohn, „und zehn andere, beim heiligen Patrik! für den bra⸗ ven alten Herrn, Ihren Herrn Vater, wenn ich ihn damit in's Leben zurückrufen könnte. Fluch, Schande und Verderben über ſeine Mörder, über den Mörder auch meines alten guten Vaters, über den Mörder Ihres ganzen Lebensglücks, Sir!“


