Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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des Dörfchens Vergangenheit mit deſſen Gegenwart verglich.

Ganz am Ende des Weilers führte eine baufäl⸗ lig gewordene Brücke über einen Bach, der kaum be⸗ ruhigt nach jähem Sturze von einer ſteilen ſüdweſt⸗ lich dicht hinter Dunmoore ſich erhebenden Felswand, die Teufelsmauer genannt, anfänglich noch ſchäumend und rauſchend über die im Laufe der Zeit in ſein Bette hinabgeſtürzten Felsſtücke in die Ebene fluthet, bis er allmählich ſtill und geheimnißvoll, wie die Geiſter des weiten ſchweigſamen Moorgrundes, welcher die Feld⸗ mark von Dunmoore von dem das Schloß Lindſayhall umgebenden Parke trennt, im weichen, gehaltloſen Bo⸗ den unter Schilf und Binſenkraut dahinzieht.

Links von hier ſchweift der Fahrweg, faſt in der Ausdehnung einer engliſchen Meile, dicht an der Teu⸗ felsmauer vorüber, nach dem Herrenhauſe hin, und vereinigt ſich dort, indem er ſich um einen Theil der Parkbefriedigung ſchlängelt, mit der Landſtraße. Rechts läuft in kürzeſter Richtung nach einer Hinterpforte des Parks einer der vielen Pfade, die ſich durch das Moor und die Heide winden, bald ſichtbar, bald durch hohes Kraut und einzelne kleine Erhöhungen verſteckt, auf denen man über die gefährlichſten Stellen hinweg ge⸗ langt, die aber auch nur von den Ortskundigen mit Vortheil benptzt werden können.

O'Donnel unterhielt ſich mit ſeinen Begleitern von der glücklichen Vergangenheit, wofür jeder Gegen⸗ ſtand umher ihm heitre Jugenderinnerungeu bot. Ue⸗ ber die Heide war er ſo oft mit Dunfoore im wilde⸗ ſten Galopp geritten, am Bache hatte er faſt täglich mit Dahna geangelt, und mit beiden oder allein hatte er in dieſer weit ausgedehnten Oede nach Schnepfen oder Waſſerhühnern gejagt. Von ſeinen treuen Poin⸗