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„Es iſt Zeit, daß ich aufbreche,“ ſagte Sir Le⸗ wis zu Michaul;„denn noch habe ich eine heilige Pflicht meines Herzens zu erfüllen; ich will das Grab meines Vaters beſuchen.“
Sally hatte auch dieſe Worte verſtanden und war einen Augenblick darauf aus der Stube verſchwunden; und vergebens ſuchte ſie ſpäter auch draußen des Baronet's Auge. Dieſer leerte ſeine Börſe und ver⸗ theilte den Inhalt derſelben an die ihn Umgebenden, wofür ſie ihm hocherfreut des Himmels und aller Heiligen beſten Segen wünſchten.
„Da wir mehre Meilen einen Weg haben, ſo würde ich Sie gern, vorzüglich über die Berge, be⸗ gleiten, Sir Lewis,“ ſprach der Pater O'Kelly zu dem Baronet, als dieſer ſein Pferd vorführen ließ,„aber meine alte, gutmüthige Roſinaute würde mit ihrem fünken Araber gleichen Schritt zu halten ſich verge⸗ bens bemühen; ſo will ich denn warten, bis der Voll⸗ mond ganz helles Licht wirft, und bis dahin noch ei⸗ nen Krug trinken. In der Heideſchenke bei Mutter Peppy ruh' ich dann ein wenig und bin um Mitter⸗ nacht zu Hauſe.“
Lewis beurlaubte ſich von dem Prieſter und ge⸗ lobte ſeiner bald zu gedenken.
Samuel Dunfoore und Michaul Dahna ſtritten ſich, wer den geliebten Herrn über die Heide begleiten ſollte; endlich verglichen ſie ſich, beide mit zu gehen, und wirklich ließ der Letztere Braut und Gäſte im Stiche; aber es fiel Niemand ein, ihm deshalb zu zürnen.
Nachdem O'Donnel Allen die Hand zum Ab⸗ ſchiede gereicht hatte, ritt er langſam, rechts und links einen Begleiter, die Hüttenreihe hinab, und eine tiefe Wehmuth zog in ſeine Seele ein, indem er


