Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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Sie ſo wieder zum Leben. Dann ſchickte ſie ihren Sohn, den Bobby, nach Lindſayhall, um Ihrer Frau Mutter unnöthige Angſt wegen unſeres langen Aus⸗ bleibens zu benehmen, kochte Ihnen dann einen guten Kräuterthee, und auf heilſame Kräuter hat Peppy ſtets gehalten, und legte Sie Ihrer hochgeehrten Mutter Gott habe ſie ſelig! die in der Kutſche heraus⸗ gekommen war, geſund und wohl in die Arme. Hei⸗ liger Patrik! das war eine Geſchichte! Ich glaube bis dieſe Stunde noch, wenn die Peppy nicht dazu kam, wir blieben beide todt auf der Stelle liegen, Herzenskleinod.

Nicht allein von dieſem Sturz hat ſie mich her⸗ geſtellt, fügte Sir Lewis hinzu.Alle Beulen, Wun⸗ den und ſonſtige Beſchädigungen, ſowohl an meinem Leibe, als auch an deſſen Bekleidung, hat ſie geheilt, die erſtern mit FPflaſtern und Salben, die andern mit Nadel und Zwirn. Alſo ſie lebt noch und iſt wohl und munter?

Wie ein Fiſch im Waſſer, Herzenskleinod. Sie hat die Sechzig nun erreicht, aber ſie ſchenkt noch jedem armen Schlucker ſeinen Whisky) und jedem vornehmen Gaſte ſeinen Poleen**) ein, den ihr die Matroſen, als ihre beſten Freunde, heimlich in's Haus paſchen.

Gott erhalte ſie! ſagte Sir Lewis und wandte ſich wieder zum Brautpaar, um demſelben ſeine herz⸗ lichen Glückwünſche zu ſagen.

Obgleich das feſtliche Mahl ſchon gehalten war, ſo mußte der Baronet doch dem gutgemeinten Drän⸗ gen des durch ſeine Ankunft noch mehr erfreuten Land⸗

Gemeiner Kartoffelbranntwein. **) Fein deſtillirter Liqueur.