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der Diener einige Thaler in die Hand und mit leich⸗ tem Herzen trat der Flüchtling nach einigen Stunden glücklich an die ſchooniſche Küſte. Getroſten Muthes ging er in eine Herberge und ließ ſich eine Flaſche Madeiramalvaſier geben, um ſich nach den überſtan⸗ denen Leiden gütlich zu thun. In derſelben Herberge kehrten ſpäter ein Zöllner von Fredrichshall und ein Bürger von Kopenhagen ein, welche von Norwegen herabkamen und nach Kopenhagen wollten. Dieſe Lente thaten weiter nichts, als während der Mahlzeit, die Norecroß mit ihnen gemeinſchaftlich genoß, von der Frömmigkeit, Gnade, ſanften Regierung u. ſ. w. ihres Königs zu reden. Norcroß hörte erſt ſchweigend zu, trank aber heftig ſeinen Wein, bis ihm dieſer zu Kopfe geſtiegen war; da platzte er endlich heraus und ein Strom giftiger Reden über die däniſche Regierung, den König, den Kronprinzen, die Räthe, ergoß ſich aus ſeinem Munde. Nebenbei fiel ihm des Dänen⸗ königs Verbündeter, der König von Großbritannien ein, und ſeine Galle ſprudelte auch über dieſen Namen. Er nannte den britiſchen König einen Stehler, den Dänenkönig den Hehler, und bediente ſich in der Wuth, in welche ihn das Geſchwätz der beiden däniſchen Un⸗ terthanen und der zu haſtig genoſſene ſtarke Wein verſetzt hatten, der unanſtändigſten Redensarten. Der Bürger erinnerte ihn, er ſolle bedenken, was er ſpräche, von gekrönten Häuptern dürfe man nicht alſo deſpec⸗ tirlich reden. Ein König habe immer Recht, er möge thun was er wolle; ein anderes Menſchenkind dürfe ſich darüber nicht zu äußern unterſtehen. Dieſe Erin⸗ nerung goß Oel in die Flamme. Norcroß wurde wüthender und ſchwur Stein und Bein: er wolle den König und den Kronprinzen von Dänemark noch aus Kopenhagen oder aus Friedrichsburg, aus ihren Schlöſ⸗


