Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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dann an die Inſel ſchwimmen laſſen. Wir wollen ihn nicht kennen und nicht von ihm gekannt ſein!

Norcroß ſchenkte vor Freude und Dankbarkeit den Leuten das in ſeine Haare gebundene Geld, ſie gaben ihm dafür ein Stück Brot und einen Schluck Brannt⸗ wein, wodurch er ſich ſtärkte, ſo daß er, ohngefähr funfzig Schritte vom Ufer der Inſel, auf ihr Begehr, wieder in's Waſſer ſpringen und dem Ufer zuſchwim⸗ men konnte. Doch wurde es ihm noch ſehr erſchwert, eh' er auf die Füße zu ſtehen kam, indem die See gewaltige Wellenſtöße an das Land anſchleuderte. End⸗ lich kam er auf's Trockene. Jetzt nahm er die Füße wieder allein in Anſpruch und lief bis an die nächſten Häuſer. Die Bauern ſtutzten über den Mann im triefenden Hemde ohne alle weitere Bekleidung und liefen neugierig zuſammen. Er aber bat ſie flehent⸗ lich um einige alte Kleider, indem er vorgab, von Kapern ausgeplündert und in's Meer geworfen wor⸗ den zu ſein.

Kleider wird Euch die gnädige Frau ſchon geben, ſagten die Bauern. Mit dieſen Worten führten ſie ihn auf das Gutshaus. Dort wohnte die Gemahlin des Oberſtlieutenants von Landsſtierna, Commandan⸗ ten von Helſingburg, welche zu ihrem Vergnügen hier auf ihrer Beſitzung lebte, während ihr Gemahl nach Stockholm auf den Reichstag gereiſt war. Ein Diener brachte der Dame die Nachricht von dem übeln Zu⸗ ſtande eines geplünderten Schweden, der draußen ſtehe und auf ihre Gnade warte. Sie ließ ihm von den Kleidern ihres Mannes reichen, ließ ihn ſpeiſen und befahl, daß man ihm ein Nachtlager gebe und des andern Morgens ihn in einem Boote nach Helſing⸗ burg überſetze, wohin er begehrte. Als ſich Norcroß am andern Tag für die Gnade bedankte, ſteckte ihm