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Kaffeehaus, worin einſt Frau Ankarfield, die ehren⸗ werthe Barbiersfrau, geſchaltet, und welches er, ſeit es einen ſo merkwürdigen Einfluß auf ſein Leben aus⸗ geübt, zuweilen zu beſuchen pflegte. Vielleicht trug auch dazu der Umſtand bei, daß der jetzige Schenk⸗ wirth und Beſitzer der Barbierſtube ein Engländer war.
Jenem unglücklichen, von Frau und Tochter, ſo⸗ wie von der Herrin, die er verrathen, verſtoßnen und
gemißhandelten geſchwätzigen Peruckenmacher und Bar⸗
bier aus Barnet in Altengland, Samuel Brandlov, war in dem ehrenvollen Tode der Frau Ankarfield ein Hoffnungsſtrahl aufgegangen. Er hatte zuerſt bei den ehrliebenden Erben der Seligen ſich als Wirth⸗ ſchaftsführer, Haarkräusler und Bartſcheerer verdingt, da er aber emſig und regſam geweſen, und es ver⸗ ſtanden hatte, ſeinem Pachtherrn die gewünſchke Ehre in reichlichem Maße zukommen zu laſſen, ſo hatte er ſich bald zum Beſitzer der Kaffeewirthſchaft und Bar⸗ bierſtube emporgeſchwungen, und es fehlte dem Viel⸗ beredten ſo wenig an Zulauf, wie der Frau Ankar⸗ field, ehrenwerthen Andenkens. Von keiner despoti⸗ ſchen Frau mehr tyranniſirt, hatte er gelernt, einen eigenen Willen zu haben, und ſeit ihn die Noth ge⸗ zwungen, auf eigenen Füßen zu ſtehen, hatte ihn das Glück begünſtigt und ſein Wohlſtand blühte in der Hauptſtadt Schwedens ſchöner auf, als er ihn in der Provinzialſtadt Altenglands zurückgelaſſen hatte. Zu⸗ weilen ſchenkte er zwar ſeiner unvergeßlichen Ehehälfte eine Thräne ſchmerzlicher Erinnerung und dies geſchah in allen zweifelhaften Fällen und Lagen ſeines neuen Lebens, wo er ihren kräftigen Rath und die denſelben unterſtützende wohlmeinende That freilich gar ſehr ver⸗ mißte; aber waren ſolche gefährliche Stunden vorüber, ſo war's auch mit der Erinnerung vorbei, und Mei⸗
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