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Kapitän Flarmann. Es iſt ſchön von Ihnen, daß Sie meine Baſe in ihrem Strohwitwenſtande nicht ver⸗ geſſen. Des Königs Majeſtät ſprach vor einigen Tagen von Ihnen und wünſchte, daß Sie den Seedienſt quit⸗ tiren und eine Majors⸗ oder Obriſtenſtelle in der neu zu errichtenden Armee annehmen möchten.“
„Sr. Majeſtät Gnade iſt mir jederzeit theuer,“ verſetzte Flaxmann nicht ohne Verlegenheit;„aber das Seeweſen iſt mir ſo lieb geworden, daß ich mich nur mit Unluſt entſchließen könnte, es aufzugeben und eine mir minder angenehme Lebensart zu wählen.“
„Des Königs Majeſtät wird es ganz in Ihr Be⸗ lieben ſetzen.“—
„Auch iſt mir von der Bildung einer neuen Armee noch nichts bekannt geworden.“
„Sie erſcheinen nicht mehr bei Hofe, obgleich, wie Se. Majeſtät mir verſicherte, Stand und Geburt Ihnen dort den Platz anweiſen.“
„Ich bin nicht am Hofe erzogen und liebe das Hofleben nicht. Das Leben auf dem Meere iſt mir lieber.“
„So ſage ich Ihnen wohl auch eine Neuigkeit, wenn ich Ihnen mittheile, daß geſtern ein Geſandter des Königs von England hier angelangt iſt, der dieſen Morgen ſchon Audienz bei unſerm König hatte, ſeine Beglaubigungsſchreiben abgab und die Unterhandlung einleitete.“
„Ein engliſcher Geſandter! Was will er in Stock⸗ holm? Das iſt die ſeltſamſte Erſcheinung von der Welt. Wie heißt er?“
„Es iſt Herr von Fabrice, der Ihnen bekannt ſein wird.“
„Dem Namen nach. Was führt ihn hierher?“
„Sein Auftrag lautet, mit kurzen Worten: unſern König mit dem ſeinigen auszuſöhnen.“


