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warm geſprochen, ſah ſie mit gutmüthigen, theilneh⸗ menden Augen an, und die Hände erhebend, rief er:
„Nein, gnädige Frau, das iſt gewiß nicht wahr! Das kann nicht möglich ſein! Todt iſt mein guter Kapitän Norcroß nicht! Sonſt hätte ich eine Ahnung davon gehabt. Die Dänenhunde werden ihn erwiſcht und eingeſteckt haben; aber er macht ſich gewiß los und kömmt wieder zu Euch zurück. Aber hört mich an, gnädige Frau! Ich will Euch einen Vorſchlag thun. Ihr ſeid ſo gütig gegen mich geſinnt, und ich möchte Euch gern dankbar ſein. Ich will mich hin⸗ übermachen nach Kopenhagen und einmal dort wieder umherſpioniren; es wäre ja das erſtemal nicht. Und wenn ich den Kapitän auch nicht ſelbſt ſprechen kann, ſo erfahr' ich doch ſicherlich, wo er ſteckt. Wenn's aber möglich iſt— und ich denke, ich ſoll's ſchon möglich machen— ſo krieg' ich ihn ſelbſtezu ſprechen
und bring' ihm F Grüße, näd Krau, ja viel⸗ leicht gelinat'⸗ ge mit 6 ihn zu be⸗ freien.“
D ein ſtolze Vertrauen auf Hch,“ ſagte Flalniann.
„Auf Glück und Liſt. Ihr erlaub nir doch die Spjonsfahrf,„Napttän?“
„In Gottes Yenen,„ Frau Norcroß zufrieden t.“
„Der Burſche„ einen vortrefflichen Einfall!“ rief die junge Frau, den Gedanken mit Lebhaftigkeit ergreifend.„Ja, Juel, Du ſollſt mich aus der mar⸗ tervollen Ungewißheit reißen. Du wirſt Dir nich ein Verdienſt erwerben. Mit dem erſten Sch.. Hel⸗ ches nach dem Sunde geht, ſollſt Du reiſen; ich werde Dich mit Geld und Kleidern verſehen.“
Der Knabe ſprang vor Freuden, und Flaxmann


