Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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Norcroß ließ ihm wacker einſchenken; ſie erzählten ein⸗ ander von ihren Seefahrten, ſpeiſten zuſammen und waren nach einigen Stunden die innigſten Freunde. Norcroß bat den Matroſen, die Kleider mit ihm zu tauſchen; dies war dieſer ſehr zufrieden, denn Nor⸗ croß's Kleider waren fein und neu, die ſeinigen alt und zerriſſen. Gegen Abend wanderte Norcroß in engliſcher Matroſentracht, an der Seite ſeines neuen Freundes, dem Hafen zu. Zur Erkenntlichkeit ver⸗ ſchaffte der Matroſe dem Kapitän an ſelbigem Abende noch einen Schiffer, welcher erbötig war, in der er⸗ ſten Frühe des folgenden Morgens nach Helſingburg hinüberzufahren. Norcroß ſchlief in der elenden Hütte des Schiffers mit Sorgen; er hatte das Vertrauen auf ſein Glück verloren. Eh' noch der Tag graute, war ec ſchon auf und tricb ſeinen Fährmann zur Eile. Ein altes, zerbrechliches Boot war beſtimmt, den berühmten Freibeuter nach Schweden zurückzu⸗ bringen. Er handhabte die Ruderſtange ſelbſt aus allen Kräften, um ſo eilig als möglich hinüberzukom⸗ men. Das Schifflein flog, von ſeiner Kraft getrie⸗ ben, und eh' noch die Sonne in die Mittagslinie trat, ſtand John Norcroß, in den ärmlichen Matro⸗ ſenkleidern, aber das verjüngte Herz voll neuer Hoff⸗ nungen, auf ſchwediſchem Grund und Boden.