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Nachbar will mich in's Loch ſtecken laſſen, weil ich ein engliſcher Matroſe geweſen bin.“
„Das iſt ein ſchlechter Kerl, der Jedermann aus bloßer Luſt in's Verderben zu ſtürzen ſucht,“ verſetzte der Angeredete.„Der hat mir ſchon viel geſchadet und thut mir allen Schabernack an. Kommt herein zu mir, ich will Euch Alles erzählen.“
Norcroß ließ ſich das nicht zweimal ſagen und hörte geduldig des Bauers langweilige Erzählung an, woraus er abnahm, daß Einer ſo ſchlecht ſei als der Andre, und daß ihn Dieſer gewiß nicht aufgenom⸗ men und verpflegt haben würde, wenn ihn der Andre nicht mißhandelt hätte.
Doch Norereß war der Mann, der alle Umſtände zu benutzen wußte, und ſo redete er dem Bauer ſo lange nach dem Maule, bis ihn dieſer in die Boden⸗ kammer in ein Bett ſteckte und zwei Tage lang ver⸗ pflegte. In dieſer Zeit erholte ſich der Kapitän. In der Nacht des zweiten Tages brach der Bauer auf, um Reißbündel und Holzſtangen nach Helſingver zu Markt zu fahren. Norcroß beredete ihn, ihm einen Platz unter dem Reiß zu bereiten. Ein Dukaten hob die Bedenklichkeiten des Bauers, und Noreroß fuhr, mitten in Reiß und Holz liegend, ab. Die Beſorg⸗ niß für ſeine Sicherheit ließ ihn in ſeiner unbeque⸗ men und beſchwerlichen Lage ausharren, bis ſie in die Nähe der Hafenſtadt kamen. Da trieb ihn der Hunger heraus. Es war ſchon Nachmittag und er hatte noch nichts genoſſen. Er nahm von ſeinem Retter Abſchied und trat in ein Wirthshaus an der Straße, ohnfern der Stadt. Hier wurde er eines engliſchen Matroſen anſichtig. Dieſen redete er an und gab ſich ihm als Landsmann und Standesgenoſſe zu erkennen. Der Kerl hatte darüber große Freude;


