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genen aufmerkſam, daß man den Kaufmann und die Frau Baſe nachher zum Beſten haben wolle.
An der Ecke der Straße angelangt, ſtieg Frau Kragenlund mit ihrem Geliebten in einen Wagen, den ſie hierher beſtellt hatte, und im raſchen Trabe ging's zum Thore hinaus. Dort ſtanden ſchon von der liſti⸗ gen Frau beſtellte Vorſpannpferde und im ſchnellſten Rennen flogen ſie bis nach Tarbek. Im Wagen hatte die Frau Mannskleider für Norcroß. Er kleidete ſich um und ſchied unter Küſſen und Liebkoſungen von der verliebten Schankwirthin, die ſich von ihm noch einmal alle Verſprechungen wiederholen ließ. Sie drückte ihm zehn Dukaten in die Hand und kehrte weinend nach der Stadt zurück.
Norcroß wanderte zu Fuße nach Ringſtreit. Aber des Gehens entwöhnt, fühlte er ſich bald ſo ange⸗ griffen, daß er unmöglich weiter wandern konnte. Seine Füße waren geſchwollen, eine große Müdig⸗ keit lag in ſeinen Beinen. Er mußte ſich alſo ent⸗ ſchließen, in Ringſtreit an einer Bauernhütte anzu⸗ klopfen und um Herberge zu bitten. Der Bauer ließ ihn eintreten, betrachtete ihn mit mißtrauiſchen Bli⸗ cken und fragte:„Wer ſeid Ihr, Mann?“
„Ein Bürger von Helſingover, und komme von Kopenhagen, wohin mich eine Erbſchaftsangelegenheit meiner Frau rief.“
„Ihr von Helſingoer?“ verſetzte der Bauer un⸗ gläubig.„Das ſchwätzt einem Andern vor. Ihr ſeid kein Däne, das verräth Euere Sprache, Ihr ſeid auch kein Bürger von Helſingoer, das verrathen Euere Kleider. Und überdies iſt mir's, als hätte ich Euch ſchon in andern Kleidern und in einem andern Hauſe geſehen; ich meine in einem Waſſerhauſe. Oho! Ich bin auch zwanzig Jahre zur See geweſen!“


