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ßen Verlegenheit Preis gegeben ſah, an die er noch nicht gedacht hatte. Er war genöthigt, ihr die Ge⸗ fahren der gemeinſchaftlichen Flucht mit den ſchwär⸗ zeſten Farben zu malen und ihr das Verſprechen zu geben, ihr, ſobald er in Stockholm angelangt ſei, Nachricht von ſich zukommen zu laſſen, damit ſie ihm nachfolge. Sobald ſie ſich durch ſeine Schwüre ge⸗ ſichert glaubte, bot ſie all' ihre Schlauheit auf, um dem geliebten Manne fortzuhelfen. Am verabredeten Tage ſtellte ſich Norcroß, als habe er keine Luſt, mit auf das Kaffeehaus zu gehen; allein der alte Schif⸗ fer war ſchon ſo ſehr an den Gang gewöhnt, daß er bitterböſe wurde und ſeinem Gefangenen befahl, mit nach der Hummerſtraße zu wandern. Norcroß ſagte hierauf:„Aber ankleiden mag ich mich nicht
erſt. Mir iſt nicht wohl. Ich will in meinem Faſ
rocke gehen.“
„Thut das immerhin! Niemand wird's Euch weh⸗ ren und die Frau Baſe ſieht Euch jetzt lieber im Schlafrocke, als in Euerem Bratenkleide.“
Sie gingen; Frau Kragenlund goß dem alten Früß den ſtärkſten Rum in's Gläs, Norcroß trank
ihm wacker zu. Als der Profoß daran war, berauſcht zu werden, ging Norcroß hinaus. Frau Kragenlund erwartete ihn draußen, warf ihm einen Mantel um die Schultern, einen breiten Hut auf den Kopf und eilte Hand in Hand mit ihm aus dem Hauſe, die Straße hinab.
Früß bemerkte die Abweſenheit ſeines Freundes nach einiger Zeit, und da derſelbe lange ausblieb, ſo würde er ſicherlich nach ihm geſehen haben, wenn nicht die liebe Baſe auch abweſend geweſen wäre. So aber deutete er mit den Augen ſchelmiſch nach der Schlafkammerthür und machte die andern Gefan⸗
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