Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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launigen Geſchicks, ſondern auch ſeiner eigenen Unbe⸗

ihm einſt geträumt, vergeſſen zu wollen.

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nicht anders, als er rufe eine Meerfei, die ihn zur Untreue gegen ſein Weib verleitet habe und von der er nun nicht mehr laſſen könne.

Flaxmann lebte dagegen ein zerſtreutes Leben. Wenn man bedachte, daß ihm vorzüglich an dem be⸗ abſichtigten Raube des Kronprinzen von Dänemark Alles gelegen geweſen war, ſo war die Gleichgültig⸗ keit, mit welcher er das Mißlingen des Planes ertrug, unerklärlich. Aber dieſes Betragen fand wiederum ganz allein in der Wankelmüthigkeit. ſeines Charakters ſei⸗ nen Grund; er war nicht allein der Spielball eines

ſtändigkeit. Er ſchien den Haltpunkt ſeines Lebens verloren zu haben; und wenn auch jezuweilen der Wunſch, Chriſtinen bald zu beſitzen, in ihm aufglühte, ſo war es doch nur ein Strohfeuer, eben ſo raſch verſchwunden, als aufgerauſcht. Man wußte, daß er vom ſchwediſchen König reich mit Geld verſehen wor⸗ den war, und es nahm daher Niemand Wunder, wenn man ihn auf dem üppigen Fuße eines Cavaliers leben ſah. Er ſpielte viel und mit Leidenſchaft und ſchien unter Würfeln und Karten ein beſſeres Loos, von welchem

In dieſer Woche war die Fregatte Graf⸗Mörner aus dem Hafen zu Marſtrand, wo ſie vor Anker ge⸗ legen, in den göthaborger Hafen eingelaufen und war⸗ tete auf den Befehl ihres Führers. Aber für dieſen ſchien es weder eine Fregatte, noch ein anderes Schiff mehr zu geben, und Niemand von ſeinen Leuten hatte den Muth, den Kapitän zu fragen, was nun eigent⸗ lich werden ſolle. Der Kapitänlieutenant Gad machte ſich das Vergnügen, täglich auf den Fiſchfang auszu⸗ fahren, der höchſte Genuß für ihn. Meiſter Haber⸗ mann lag Tag und Nacht in den Wirthshäuſern und