Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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eben, die Männer entſchloſſen ſich, ihr Erwachen ab⸗ zuwarten; da ſich aber Frau Ankarfield ſelbſt nicht wohl befand, ſo ging ſie wieder in ihre Wirthsſtube, um ſich in ihren Lehnſtuhl zu verfügen. Kaum war ſie dort eingetreten, als ſie der kleine Samuel Fauf den Zehen ſchleichend mit jenem geheimnißwichtigen Geſicht antrat, ſie am Rocke zupfte, mit dem Finger bedeutungsvoll winkte und ſie dann mit den Worten: Ich habe Euch etwas ſehr Wichtiges zu ſagen, ehren⸗ werthe Frau Ankarfield, in die Ofenecke zog. Sie hielt ihr mit geſpannter Aufmerkſamkeit horchendes Ohr ſeinem Munde nahe, und er fragte:Wißt Ihr denn auch, wen zu raſiren eben Euere Hand gewür⸗ digt worden iſt?

Ei ja wohl! verſetzte ſie ſchmunzelnd,ich weiß auch die hohe Ehre zu ſchätzen. Der Eine war der Leibarzt Seiner Majeſtät unſers großmächtigſten Königs!

Sein Leibarzt? fragte der Barbier ſchlau la⸗ chend. Und wer war der Andre?

Ein andrer Arzt.

Wer hat Euch das geſagt?

Der Kapitän Norcroß..

Er hat Euch belogen, und ich will's Euch beſſer ſagen. Aber das iſt fürwahr ein ſchlechtes Schaf, das ſeinen Hirten nicht kennt. Ei! ei, Frau Ebbai Ihr ſeid in Stockholm geboren und erzogen und kennt den großmächtigen König Karl den Zwölften von Schweden nicht? Er war es und kein andrer Menſch, den Euer Meſſer des Bartes entledigte, als Ihr mit dem Kapitän Norcroß fertig wart.

Seid Ihr toll geworden? kreiſchte die Barbiers⸗ witwe, ſelbſt wie des Verſtandes baar, faßte den klei⸗ nen Mann mit beiden Fäuſten an einem Arm, drückte

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