Teil eines Werkes 
1. Theil (1856)
Entstehung
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Steuer regierte. Der Matroſe und Flaxmann ru⸗ derten rüſtig. Die Fregatte mit dem Schoner lief, ſtolz ihre Segel aufblähend, unter dem Jubel der Matroſen und dem Donner ihrer Geſchütze in den Ha⸗ fen der Königsſtadt ein.

18. Die heiden politiſchen Principe.

Langſam bog das Boot um die Inſeln und Halb⸗ inſeln des Meerbuſens und hielt ſich links hinauf nach dem Norr⸗Malm. Flaxmann und Friederike ſaßen einander ſchweigend gegenüber, und die beiden Matro⸗ ſen ſtrichen die Riemenblätter aus Leibeskräften, um das winzige Schifflein zu beflügeln, und brummten ein Schifferlied dazu. Dem Fräulein kam die Weiſe des Geſangs bekannt vor, ſie fühlte ſich wunderbar davon angeregt und bat den kleinen Juel endlich, ihr das ganze Lied vorzuſingen. Der muntere Knabe ließ ſich das nicht zweimal ſagen; er winkte dem alten Matroſen zu, dieſer ließ ſogleich ſeine kräftige Baß⸗ ſtimme ertönen, an welche ſich Juel's Sopran an⸗ ſchmiegte und unter dem Accompagnement des Wel⸗ lengeplätſchers und dem tactmäßigen Ruderſchlag ſan⸗ gen ſie:

Es flattern die Segel im Winde,

Es ladet die rollende See.

Was fehlt doch dem weinenden Kinde?

Ach, ſcheiden und meiden weh!

Ade! Ade! Ob ich Dich wieder ſeh'?