Teil eines Werkes 
1. Theil (1856)
Entstehung
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eilte zu Friederiken, aus Beſorgniß, ſie möchte ſich beleidigt fühlen, bot ihr die Hand und führte ſie in die Kajüte, um ſie dort mit ſeinem Plane bekannt zu

machen. Kaum war er mit ihr verſchwunden, als

ſich der Lieutenant aufraffte, die Taue von den Fü⸗

ßen ſtreifte und wüthend ausrief:Der Teufel hole alle Zauberer und Herenmeiſter! Ich muß um meinen Abſchied bitten, Kapitän, wenn Ihr känger mit dieſem Höllenbraten Umgang pflegt. Jetzt habt Ihr's deut⸗ lich geſehen, und Alle, wie er mich bethört und be⸗ hert und in die Taue hineingeführt hat. Ich will nicht ſelig ſein, wenn er nicht die Schuld an meinem Unfall und an meiner Schande allein trägt! O ich bin wüthend!

Aha, Ihr denkt an die Geſchichte aus der rothen Schreibtafel. Laßt Gras darüber wachſen!

Der Lieutenant zog ſich beſchämt unter die Matro⸗ ſen zurück, und Flarmann kam, dem Kapitän anzu⸗ ſagen, daß das Fräulein mit dem Beſchluſſe zufrieden ſei. Sogleich gab dieſer Befehl, ein Boot auszuſetzen. Flarmann ſtieg mit einem Matroſen hinab, und ru⸗ derte auf den däniſchen Schoner los, der im Schlepp⸗ tau der Fregatte hing und auf welchen Alle, welche darauf gefangen genommen worden, verwieſen waren, um alſo in gehöriger Ordnung im Hafen einzulaufen. Dort unterhielt ſich Flarmann einige Zeit mit dem Franzoſen Courtin und legte wieder an der Fregatte an, dem Kapitän Lebewohl zu ſagen und die Dame zu erwarten. Dieſe erſchien gleich darauf an Norcroß' Hand, der ſie höflich die Treppe hinab in's Boot be⸗ gleitete. Beide nahmen Verabredung, ſich den andern Morgen zu ſprechen, und ſchieden dann mit brüder⸗ lichem Kuſſe von einander; das Boot ſtieß ab, und Juel Swale gab die Richtung an, indem er das