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verzehrte, der ſich in jedes Buſentuch verliebt hatte, aber auch vor jedem Frauenfuß in namenloſer Angſt geflohen war, der ſelbſt eines ſinnbetäubenden Zitterns ſich nicht erwehren konnte, ſobald ihm Kinder weibli⸗ chen Geſchlechts zu nahe kamen, dieſer Mann ſollte nun zum erſtenmal in ſeinen Mannesjahren mit einer Dame veden! Es flirrte ihm vor den Augen, er machte einen großen Bogen und ſchlich endlich auf den Zehen von hinten an das Fräulein heran. Aber er hielt“den Athein ſo ſtreng an ſich, als müßte ihm jeder Zug einen Theil ſeiner Lebenskraft rauben, und die in Gedanken Vertiefte bemerkte nicht eher etwas von ihrr, bis ihm die Angſt einen lauten Seufzer auspteßte. Zetzt wandte ſie ſich um; der Lieutenant
hüpfte erſchrocken zurück und fing an, tölpiſche Kratz⸗
füße zu machen. Angſt und Schrecken hatten ihm die Kehle zugeſchnürt; ſeine Lippen bewegten ſich fieberiſch, aber kein Laut drang aus ihnen hervor. In Er⸗ mangelung der Sprache hufte er nur immer weiter zurück, bückte ſich immer tiefer, ſchlug immer heftiger hinten und vorn aus, und gerieth auf dieſe Weiſe in die Taue, mit deren Ordnen Meiſter Pehrſon be⸗ ſchäftigt geweſen war, als er zum Schiffsrath des Kapitäns gerufen wurde. Die langen ungeſchickten Füße des Lieutenants verwickelten ſich in die Stricke und zappelten wie ein paar Aale im Fiſchernetz: er ſuchte ſich in Todesangſt aus den Garnen zu helfen, kam aber tiefer hinein und ſtürzte mit einem See⸗ mannsfluch der Länge lang vorwärts auf das Verdeck in der Richtung nach dem Fräulein zu, ſo daß ſein breiter Mund einen heftigen Kuß auf Friederikens Füße drückte, vie belr ſich dieſer ſonderbaren Hul⸗ digung ſchnell entzog. Dieſer Fall erregte das Ge⸗ lächter der ganzen Schiffsmannſchaft, und Flarmann
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