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hatte einen ähnlichen Vorſchlag, wenn ich auch nicht Straße, Haus und Miethleute, wo das Fräulein woh⸗ nen ſoll, anzugeben wußte. Erſt wollte ich den Rath meiner Herren darüber hören.“
„Gebt mir den Juel und noch einen Matroſen, ich werde das Fräulein begleiten, das bin ich ihr ſchuldig,“ ſprach Flaxmann.
„Mit Verlaub, Ihr werdet bei Frau Ankarfield ſo vortrefflich wohnen, wie im beſten Kaffeehaus auf dem Ritterholm,“ erinnerte der Chirurgus geſchmeichelt. „Nur muß ich, mit Verlaub, Euch bitten, der guten Witwe, die meine Freundin iſt, nicht merken zu laſſen, daß Ihr mehr könnt wie andere Leute, ſonſt würde ſie Euch um keinen Preis der Welt aufnehmen; denn ſie würde in ſteter Angſt ſein, Ihr möchtet Euch in einen Wehrwolf verwandeln, und vor Wehrwölfen hat ſie beſondern Reſpekt.“
„Aber was ſoll ich thun, wenn ſie nun Luſt be⸗ käme, in meine Schreibtafel zu ſehen?“
Der Chirurgus wurde noch röther, als die ge⸗ wöhnliche Wirkung der eingenommenen Spirituoſa ihn färbte, und der Lieutenant Gad wendete ſich ver⸗ legen ab.
„Wir haben eins überſehen,“ bemerkte der Kapi⸗ tän,„nämlich: ob die Dame auch Luſt hat, ſich wie eine verbotene Waare in die Stadt ſchmuggeln zu laſſen. Lieutenant Gad, habt die Güte, ſie darum zu befragen.“
Der Lieutenant zauderte und blickte den Kapitän mit einem albernen Geſichte bittend an.
„Was zögert Ihr?“ fuhr Norcroß fort.„Ihr habt Euch ſo deutlich zu Gunſten jener Dame erklärt, daß Euch die Gelegenheit, mit ihr in ein Zwiege⸗ ſpräch zu gerathen, willkommen ſein muß.“


