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„Für meine Burſche bürg' ich, aber nicht für die däniſchen Stockfiſche da hinten auf dem Schoner.“
„Dieſen will ich das Maul ſtopfen. Wer eine Sylbe lallt, ſo droh' ich, bekömmt zwei Loth ſchnelles Blei hinein. Das wird ihnen die Zähne zuſammen⸗ halten. Beſprecht Euch mit unſern Leuten.“
„Viel Umſtände eines Unterrocks wegen!“ grom⸗ melte der Bootsmann.
„Alter, ſeid nicht ſo bös. Die Sache ging nicht anders.“
„Ihr werdet ſehen, daß der Graf⸗Mörner nun kein Glück mehr hat. Ein Weib auf dem Schiffe! Aller Appetit iſt mir vergangen, ſeit Ihr ſolch' Fleiſch, ſolch—— nun man nennt's nicht gern— einge⸗ nommen habt; ich habe meinen Grog mit Ekel ge⸗ trunken. Puh! Mich ſchaudert's, wenn ich daran denke!“
„Ihr ſeid ein Narr, Pehrſohn!“
„Herr!“ erwiderte der Bootsmann und machte mit dem rechten Arm eine drohende Bewegung nach Stockholm zu,„wenn Ihr mir deshalb einen Narren ſtechen wollt, ſo beſchimpft Ihr damit einen höhern und mächtigern Mann, als Pehr Perſohn, einen Mann, den Ihr ſo hoch verehrt, wie ich, und der alle Ver⸗ ehrung verdient, obgleich er's ſein Lebtag über ſo ge⸗ halten hat, wie ich, d. h. er hat nichts von Weibern gehalten. Ich meine damit unſern allergnädigſten Kö⸗ nig und Herrn.“
„Laßt's gut ſein, Meiſter, es war ſo arg nicht gemeint,“ begütigte ihn der Kapitän.
„Weil mir einmal des Königs Majeſtät in den Sinn kommt,“ fuhr der Bootsmann fort,„ſo beſinnt Euch doch ja, was Ihr ſagen wollt, wenn der König, wie's oft trifft, im Hafen ſein und gleich unſere Fre⸗


