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chen Soldaten und wer ſonſt kein Haſenherz in der Bruſt trug, ſich freiwillig an dieſen Jüngling angeſchloſ⸗ ſen, der im entſcheidenden Augenblick einen ſo uner⸗ ſchrockenen Muth und eine ſo ungemeine Umſicht und Kenntniß im Kriegshandwerk an den Tag legte, der mit ſo feurigen und ergreifenden Worten alle zur ehrenhaften Vertheidigung aufrief, daß ſie ſich um ihn herdrängten und ſeiner ſo raſch und überzeugend be⸗ wieſenen Ueberlegenheit gehorchten, gleichwie das Eiſen ſich an den Magnet anſchmiegt. Von dieſem muthi⸗ gen Haufen, beſeelt von dem Feuergeiſte des jun⸗ gen Wagehalſes, von deſſen Lippen plötzlich ein hef⸗ tiger Strom lebendiger Rede, obgleich abgeriſſen und in Katarakten, aber doch gewaltig, und wie es ſchien, unverſiechbar ſtkrzte, prallten die Schweden ab. Sein Auge glühte von einem wilden Feuer, welches ſein eigentliches Lebenselement zu ſein ſchien. In dieſem Zuſtande geiſtiger Aufregung, der alles Beengende, Niedere und Gewöhnliche von dem jungen Manne ab⸗ geſtreift hatte, ſchwang er, wie der jugendliche Kriegs⸗ gott, das Schwert, welches er einem erſchoſſenen Lieutenant abgenommen, und warf ſich, todesmuthig mit ſeiner durch ihn begeiſterten Schaar auf die ein⸗ dringenden ſchwediſchen Freibeuter. Es entwickelte ſich ein Gefecht, welches um ſo hitziger wurde, je gleicher ſich die beiden Anführer an perſönlicher Tapferkeit und mächtigem Einfluß auf ihre Haufen ſtanden, und wie leicht vorauszuſehen war, wählte ſich jeder von den beiden tapfern Leuten im andern ſeinen Mann. Norcroß vertraute ſich der Gewandtheit ſeines De⸗ gens an, Flaxmann aber hielt eben mit einer aufge⸗ rafften Piſtole auf den Kaperkapitän, und würde ſi⸗ cherlich ſein Ziel nicht verfehlt haben, wenn nicht jener, wegen ſeiner Tollkühnheit auf dem Graf⸗Mörner be⸗


