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liebte Schiffsjunge, Juel Swale, der ſich's nie nehmen ließ, dem älteſten Matroſen in den härteſten und ge⸗ fährlichſten Arbeiten gleich geſtellt zu werden, die ge⸗ fährliche Bewegung des Feindes wahrgenommen und den Folgen derſelben durch eine raſche That zuvorge⸗ kommen wäre. Mit ſeinen ſcharfgeladenen Piſtolen und einem Säbel bewaffnet, wie jeder Andere, war Juel, wie wenn's zu einem luſtigen Knabenſpiele ginge, keineswegs unter den Letzten des Haufens geweſen, welcher über den Bord des Graf⸗Mörner auf das Verdeck des feindlichen Schiffes hinabſprang; und wenn die Kühnheit der Andern ſchon groß zu nennen war, in Betracht des Umſtandes, daß man von dem Schoner nicht anders als auf einer Leiter auf das Verdeck der Fregatte zurückkehren kontte, welche eine unbedeckte und ſchlechte Retirade gewährt haben würde, ſo war die Handlungsweiſe dieſes Knaben gewiß der höchſten Bewunderung werth. Zuel's ſcharfem Auge war keine Bewegung des Feindes entgangen, und als Flarmann des Kapitäns Leben bedrohte, drückte der Schiffsjunge ſeine Piſtole auf den Rekruten ab, die Kugel ſchlug auf die linke Bruſt, Flaxmann taumelte zurück und ſtürzte. Seine Umgebung leiſtete zwar noch Widerſtand, aber man ſah es deutlich, daß er die Seele des Ganzen geweſen war, und ſobald er für ein Kind des Todes galt, verloſch die Flamme der Begeiſterung, die er angezündet, und die Frei⸗ beuter drangen vor. Plötzlich aber, als der Sieg ſchon ſo gut als entſchieden war, erhob ſich im Rücken der Schweden der todtgeglaubte Flaxmann und warf ſich mit dem Degen auf den Kapitän Norcroß. Rechts und links ſtürzten die Matroſen, von ſeinen Streichen getroffen, und ſelbſt Norcroß, auf einen ſolchen An⸗ griff nicht gefaßt, wurde am Kopfe verwundet. Nun


