Teil eines Werkes 
1. Theil (1856)
Entstehung
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Die Fallreetreppe wurde von der Fregatte hinab⸗ gelaſſen, und die Seeleute ſtiegen aus dem Boote, nachdem daſſelbe am Schlepptau befeſtigt worden war, in die Fregatte. Hier fanden erſt jene umſtändlichen Begrüßungen Statt, von welchen man damals noch, aus Furcht etwas an Reſpect zu verlieren, der doch zur Erhaltung der Mannszucht und guten Ordnung ſo unumgänglich nöthig war, kein Haar breit abzu⸗ weichen zu dürfen glaubte; ſobald die Ceremonien vorüber waren, redete der Kapitän den angekommenen Bvotsmann an:

Ihr habt auf Euch warten laſſen, Meiſter Pehr⸗ ſohn, und während Euerer Abweſenheit haben wir bereits eine gute Priſe gemacht. Ein ruſſiſcher Kutter, der nächſtens im Hafen von Kopenhagen einzulaufen gedachte, kam uns vor den Schnabel, indem er ſich aus Vorſicht weit von den ſchwediſchen Küſten und den deutſchen nahe hielt. Und gerade dieſe Vorſicht führte mir den ſtämmigen Burſchen zu, der zu An⸗ fang ſich anſtellte, als wollte er ſich ſehr wehren, nachher aber, als ich ihm eine volle Ladung hatte geben laſſen, die Flügel um ſo ſchneller hängen ließ. Es war ein guter Fang und iſt bereits nach Stock⸗ holm abgeführt.

Gratulire! verſetzte der Bootsmann.So uns der Himmel heute noch mit Wind und Wetter ver⸗ ſchont und ſeine Sonne ſcheinen läßt, ſo denk' ich, unſers allergnädigſten Königs Majeſtät ſoll dieſen Abend auch um einen neuen däniſchen Schoner reicher ſein, ein Schiffchen ſo nett und blank, wie ein geſotte⸗ nes Ei, wenn man's aus der Schale löſt; ſein Segel⸗ tuch iſt erſt vom Webeſtuhl herab, und an ſeinen Rip⸗ pen und Planken kann man noch alle Nägelköpfe zählen. Nicht zu verachten ſind auch die Burſche, die