Teil eines Werkes 
1. Theil (1856)
Entstehung
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in die däniſchen Kaſernen geführt werden ſollen; ich denke, ſie ſind gut für unſern tapfern König, und mancher iſt dabei, der ſchon ſein Seiſing knüpfen, Se⸗ gel einreffen, Raaen braſſen und mit Loth und Anker umgehen lernte; ich denke, wir können manchen brauchen, Kapitän.

Wenn ſie ſonſt keine Maulwürfe ſind, ſo ſollen ſie gutes Leben bei uns haben, Meiſter Pehrſohn, verſetzte der Kapitän.Doch erſtattet mir Bericht über Euere Expedition.

Wir legten, wie Ihr befohlen, zwei Meilen nörd⸗ lich von Travemünde an und verſteckten unſer Boot hinter Fels und Schilf. Gegen Abend ſchlich ich mich mit Jonas Bök in den Hafen. Wir fanden den Scho⸗ ner, aber die Rekruten noch nicht; doch erfuhren wir noch in der Nacht auf der Streu von einem alten Bootsknecht, daß ſie täglich erwartet würden. Wir trieben uns am Tage umher, und gaben vor, wir ſuchten Dienſte. Die Plattköpfe vertröſteten uns auf die Rekruten und meinten, wir würden wohl Hand⸗ geld erhalten. Geſtern Nachmittag kamen die Burſche richtig anmarſchirt, und ich nahm ſie mir in Augen⸗ ſchein. Jungen, ſchlank und ſtark wie ein Reefſeiſing,

und ausgetakelt, daß mir das Herz im Leibe lachte.

Wir machten uns noch geſtern Abend auf und davon und ſtachen in See. Meine Jungen mußten die Nacht hindurch die Riemenblätter ſtreichen, daß ihnen der Athem ſchier ausging. Da uns aber der Wind nicht günſtig war, ſo hatten wir unſre liebe Noth. Dieſen Morgen iſt der Schoner ausgelaufen ſo war's geſtern Abend beſchloſſen und muß, wenn der Wind nicht abfällt, gegen Mittag in unſrer Nähe ſein Iſt der Schoner gut beſetzt?