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und freien Willen zu thun und zu laſſen was Euch beliebt. Was könnt Ihr weiter wünſchen?“
„Beſtändigkeit des Glücks,“ verſetzte Norcroß ernſt, „und ſtets ſo wackre Männer und gute Freunde um mich, wie Ihr, meine Herren.“ Und damit reichte er rechts und links die Hand dem Lieutenant und dem Schiffschirurgus. Sie bezahlten die Zeche und ver⸗ ließen das Kaffeehaus.
3. Der däniſche Reürut.
Der in die Schlingen des Werbers gefallene junge Mann folgte mit entſchloſſenem Schritte der däniſchen Fahne, die ihn nach Altona führte. In ſeinen Zü⸗ gen hatte die frühere Verzweifelung über den Verluſt ſeines Geldes dem Trotze Platz gemacht, der ein wi⸗ driges Verhängniß herausfordert.
Die neuen Kameraden verſuchten vergeblich, ihm ihre Herzſtärkung aufzudringen, er wies die funkeln⸗ den Flaſchen zurück und ſchien zur Erlangung eines feſten Muthes nicht ſolcher Mittel zu bedürfen; auch ließ er ſich nicht auf ihre zudringlichen Fragen ein, ſondern ging ſtill vor ſich hin, nur dann und wann, von den Andern unbemerkt, das große Auge dem Himmel zugerichtet, als wolle er damit eine Frage an das dort waltende Schickſal richten.
Lieutenant Kreuz fühlte ſich endlich bewogen, ſich herabzulaſſen und den neuen Dienſtmann der Krone


