Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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den von dem Gardehauptmann Villoniers angefuͤhrt, welcher ſogleich zum Angriff commandirte. An eine Ge⸗ genwehr war gar nicht zu denken. Schon knallten einige Piſtolen, ſchon ſchwammen Einige, die ſich durchzuſchlagen verſucht hatten, in ihrem Blute⸗ Hier, Pater Ambroiſe, hier Hauptmann von Villo⸗ niers, jubelte der kleine André mit teufliſcher Scha⸗ denfreude,hier iſt der gute Herr Gaſtine, welcher mir heute ſeine Tochter abſchlug, ſchlagt ihm dafuͤr etwas anders ab, naͤmlich den Kopf. Seht mein hochverehrter Herr Prinzipal, ſo weiß ſich Maurice André fuͤr die ihm angethane Smaß zu he 3 grinzte der Unhold.

Judas, Du haſt Deinen und Meiſer verrathen, ſagte der Kaufmann, indem er geeſſe von Soldaten abgefuͤhrt wurde.

Viele Calviniſten ſchimpften André, er ſchirg eine graͤßliche Lache auf und ergoͤtzte ſich daran, 6 mit ſeinem Dolche zu ſtacheln.

Die Verzweiflung ſah keinen Ausweg und er⸗ gab ſich mit dumpfer Angſt in das unvermeidliche Schickſal. Die ungluͤcklichen, ſtill jammernden Op⸗

fer der Bosheit und des religiöſen Fanatismus wur⸗ den nach der Reihe gefeſſelt und jedes einzeln mehre⸗ ren Trabanten uͤbergeben, die ſie von hier aus gerade nach der Baſtille befoͤrderten. Auf der Straße war ein Auflauf entſtanden, der ſich jeden Augenblick ver⸗ groͤßerte. Bald war der groͤßere Theil der Stadt in