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nen, aber ſein Auge gluhte vor heftiger Begierde, et⸗ was hoͤchſt Wichtiges zu erfahren.
„Mein lieber Sohn,“ begann er,„ich weiß es ja, daß der Menſch ſchwach iſt und der Teufel liſtig. War er, der Vater der Suͤnde und Finſterniß, nicht auch erſt einer der Engel des Himmels? Und ſtrau⸗ chelte doch und fiel und ward herabgeworfen in die Tiefe. Wohl dem, welcher noch zur rechten Zeit ſei⸗ nen arger Fehl erkennt, und zuruͤckkehrt in das Haus des himmliſchen Vaters, dem er entronnen war, um in der Irre umher zu laufen! Und dreimal wohl dem, welcher durch einen großen Dienſt ſich wieder in die wahre und einzige Kirche Chriſti einkauft! Ich kenne Dich ja, Maurice; Du haſt kein böſes Herz, und biſt ſicherlich verfuͤhrt worden. Ja, ja, was thut die Verfuͤhrung beim jungen Blute nicht!“
„Verführt bin ich worden; Ihr habt Recht, Pa⸗ ter Ambroſius. Sie haben mich beſchwatzt, ſie ha⸗ ben alle Kuͤnſte der Ueberredung aufgeboten, bis ſie mein ſchwaches Herz zur Ketzerei gebracht. Madelon, Madelon hat mich verfuͤhrt!“ Alſo kreiſchte André und gebehrdete ſich dabei wie unſinnig.
„Sicherlich hat die freche Dirne Kuͤnſte der Zauberei angewendet, um dem Himmel eine rechtgläu⸗ bige Seele zu entreißen und ſie ihren abſcheulichen Goͤtzen zu uͤberliefern. Eine Hepe iſt dieſe Madelon; ich weiß nun Alles, mein lieber Maurice, Du biſt rein und unſchuldig. Auch ſollſt Du vollkommene


