Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

28

murmelte, ſchimpfte er auf Maurice, der wie ein armer ſein Todesurtheil erwartender Suͤnder an der Thuͤre ſtehen geblieben war.

Plagt Dich denn der boͤſe Feind, daß Du in der Nacht die gute Mutter uberfallſt, nicht anders als wollteſt Du ihr den Hals umdrehen? Was willſt Du, unbeſonnener Bube, ungerathener Sohn, der ſeiner Mutter den Tod einſchenkt? Du Beſtie, Du Sa⸗ tansbrut!

Es iſt Alles aus! rief der Kleine endlich zur Sprache gebracht, ehrwuͤrdiger Pater Ambroiſe. Ich brauche Euer Geld nicht! Sie hat mich verlacht! Ich bin geſchmaͤht! Die Geliebte des Herzog Hein⸗ rich von Guiſe iſt ſie! des Erbfeindes der Calvini⸗ ſten! Und dieſer ſchändliche Ceſar fuͤhrt ſie ihm zu! Ha! Rache! Mord! Blut! So bruͤllte das Ungethuͤm; und der Jeſuit rief, durch die Aeußerun⸗ gen des Verzweifelten ſtutzig gemacht:Welch ketze⸗ riſche Worte haſt Du ausgeſtoßen, Maurice? Ich muß denken, Du biſt wahnſinnig geworden. Hat Dir Dein Prinzipal die Tochter verſagt? Hat Dir einen Repuls gegeben?

Ha Tod und Teufel! woran erinnert Ihr mich! Es iſt wahr, ich bin ſchmählich abgewieſen worden.

Und haſt Deinen Verſtand daruͤber verloren, armer Junge? O weh!

Sprecht mir nicht ſo, Pater Ambroiſe, oder ich