Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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werde wirklich raſend werden. Auf dem Wege dazu bin ich, und Niemand, der mein Schickſal kennt, wird mich darum verdenken.

Aber was haſt Du mit dem Herzog von Guiſe? Was ſchwatzeſt Du von Calviniſten und Ketzern? Was iſt Dir widerfahren, daß Du den edlen Her⸗ zog von Guiſe alſo mit dem Teufelsvolk zu gleicher Zeit in den Mund zu nehmen wagſt?

Die Mutter hatte ſich indeſſen wieder erholt; die Meugierde mochte dazu mehr gewirkt haben, als das Weihwaſſer. Maurice war auf ein Lotterbette nieder geſunken.

Biſt Du in die Haͤnde von Moͤrdern gefallen, Maurice? kreiſchte ſie.Helft doch, Ambroiſe!

Still, verſetzte dieſer.Laßt ihn reden.

Ja Ihr ſollt es wiſſen! Ihr ſollt Alles wiſſen! ſchaͤumte der Unhold.Ich bin ein Ketzer geworden, um ihren Beſitz zu erlangen, weil Gaſtine's ganzes Haus hugenottiſch iſt.

Die Mutter ſtohnte wieder laut auf, ſchlug ein Kreuz vor ſich, wehrte mit den Händen ab, ſchrie dann wie außer ſich, gab den groͤßten Abſcheu zu erkennen, und ließ ſich von dem mitleidigen Pater Weihwaſſer rei⸗ chen, während der Verraͤther wie in Zuckungen ſich auf dem Lotterbette wälzte.

Haben meine Ohren recht gehört? Oder hat mir der Fuͤrſt des Flammenabgrunds ein Blendwerk vor⸗ gemacht? tobte der Pater auf Maurice ein.Halloh!